Veranstaltungen


Nach einer langen coronabedingten Durststrecke starten wir wieder durch.
Den Anfang macht ein besonderes indisch-europäisches kulturelles Angebot.


Auf Gandhis Spuren durch Gujarat

Indien in Bildern, Songs und Poesie von und mit Rainer Thielmann
Donnerstag, 11.11.2021, 19:30 Uhr, Marstall, Schlossplatz 11, 21423 Winsen

Eintritt frei!
Um Spenden wird gebeten.

 

Für diese Veranstaltung gilt die 2G Corona Regel. Teilnahme nur mit Nachweis einer genesenen Covid-Erkrankung oder der zweiten Impfung, die mindestens zwei Wochen zurückliegt.

 


„Indien hat mir Angst gemacht und sie mir gleichzeitig genommen“. Das sind die Worte des Künstlers und Reisenden Rainer Thielmann. Thielmann ist kein Hochglanzmagazin-Journalist und kein Pauschaltourist – er ist Dichter, Sänger, Fotograf und Reisender aus Leidenschaft.

Mit seinen eigenen Gedichten und Liedern umschreibt er die Eindrücke Indiens wie kein anderer: sensibel und poetisch, schrill und fröhlich, musikalisch und authentisch – so gegensätzlich, wie Indien selbst ist. In seiner außergewöhnlichen Multimedia-Lesung untermalt er seine brillanten Fotografien mit live-vorgetragenen Songs und Versen, die durch Lebendigkeit berühren und meditativ und heiter zugleich wirken. So entsteht ein visuelles, musikalisches und literarisches Konzert.

In seinem Vortrag folgt der Künstler den Spuren Mahatma Gandhis durch den indischen Bundesstaat Gujarat, Gandhis Heimat. Hier wirkte Indiens „Große Seele“ über viele Jahre, organisierte den Widerstand gegen die britische Kolonialmacht und brach 1930 zu seinem legendären Salzmarsch auf.

 Rainer Thielmann, der im Chiemgau lebt, absolvierte bereits mehrere Lese-Reisen durch Deutschland. Die „Meinerzhagener Zeitung“ schrieb: „Wortgewaltig! Stets berührten Thielmanns Verse unmittelbar und webten, in Kombination mit Fotos und Musik, das Publikum in eine intensive, sinnliche Atmosphäre ein.“ Die Thüringer Zeitung „Freies Wort“ urteilte: „Ein fast schon spirituell anmutender Vortrag. Bezaubernd ist die Art, wie Rainer Thielmann diese Reise und seine Eindrücke Revue passieren lässt. Er entlässt nach fast zwei Stunden ein berührtes wie nachdenkliches Publikum.”

 

Weitere Infos unter www.reiselyrik.de

 



Highlights der Vergangenheit


Seit ihrer Gründung hat die DIG Winsen ein breit gefächertes Angebot an kulturellen Veranstaltungen mit klassischem indischem Tanz, Musik und Vorträgen angeboten. Im Folgenden wird eine Auswahl daraus dargestellt. 12 Mal traten namhafte Künstlerinnen und Künstler aus Indien
auf Deutschland-Tournee in Winsen auf Einladung der DIG auf.


Blend

Klassischer indischer Tanz Bharatanatyam mit Janani Suresh Ram zu klassischer westlicher Musik mit Rebecca Raimondi (Violine) und Urska Horvat (Cello)

Sonntag, 24.10.2021, 19:30 Uhr, Marstall, Schlossplatz 11, 21423 Winsen

Preis: 15 Euro, für Mitglieder frei!


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Artikel Winsener Anzeiger
Blend, WA 27.10.2021_2.pdf
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Blend ist ein Projekt, das zeitlose klassische westliche Musik von Komponisten wie Mozart, Vivaldi, Mendelssohn und Brahms mit dem uralten klassischen indischem Tanz Bharatanatyam zusammenbringt. Es ist ein Dialog zwischen Kunstformen aus zwei Kontinenten. Diese Produktion demonstriert eine tiefe kulturelle und emotionale Verbindung zwischen dem Osten und dem Westen.

 

Dr. Janani Suresh Ram ist eine professionelle Bharatanatyam-Tänzerin, die seit 25 Jahren auftritt. Sie ist auch Choreografin und Pädagogin. Sie promovierte an der Universität Tübingen in Performance Studies (Bharatanāṭyam). Sie ist in der indischen Botschaft in Berlin, im Schloss Pilnitz in Dresden, im Soermondt-Ludwigs-Museum in Aachen und in vielen anderen Orten in Indien und Deutschland aufgetreten. Sie trat auch im ZDF im Rahmen der Sendung „Sonntags“ auf.

Rebecca Raimondi (Violine) ist Studentin an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Als Solistin spielte sie in-Konzerten von Mozart, Bach (Brandenburgisches Konzert Nr. 4) und in Vivaldis Vier Jahreszeiten.

 

 

Urska Horvat (Cello) ist eine vielseitige, preisgekrönte Solo-, Kammer- und Orchestermusikerin. Sie trat in vielen Ländern, u.a. in London in St. Martin in the Fields, in Flagey Brüssel und in der Slowenischen Philharmonie auf. Sie gewann mehrere Preise in Großbritannien, Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien.

 

Für diese Veranstaltung gilt die 2G Regel, die ab heute gültig ist oder die aktuelle Corona Regel,
die am 24.10 gültig sein wird.

 


Mitgliederversammlung

mit Verabschiedung und Neuwahl des Vorstandes am 08.10.2021


World Beats, Jazz & Klassische indische Musik

 Dienstag, 18.06.2019, 19:30 Uhr, Marstall, 21423 Winsen-Luhe


2014 reisten Peter Hinz (Perkussion) und Steffen Dix (Saxophon) zum ersten Mal nach Indien, um im International Music Centre Ashram in Varanasi Unterricht in klassischer indischer Musik zu erhalten.

 

 

Varanasi ist eine der ältesten Städte der Welt und gleichzeitig eine von Indiens musikalischen Hauptstädten. Peter Hinz blickt auf eine lange Beziehung zu Indien und zu Keshav Rao Nayak, dem Tabla Meister des Ashram, zurück: Jahre zuvor, als Peter das erste Mal nach Indien kam, wurde Keshav sein Guru und Tabla-Lehrer.

 

Zusammen mit dessen Sohn Sandip Rao Kewale (Tabla) und dem jungen Sitar Meister Shyam Rastogi gründeten die beiden Deutschen „Neckar-Ganga“ an den Ufern des Ganges. Die komplette Band, ergänzt durch den Kontrabassisten Jonathan Sell, traf sich im Juli 2015 in Mannheim.

 

Die Unterstützung der Stadt Mannheim und der Orientalischen Musikakademie Mannheim ermöglichten der Band die Ausarbeitung eines Konzertprogramms und die ersten Live-Konzerte in Deutschland. Im Juli 2016 veröffentlichte NeckarGanga ihr erstes Album „Innad“ und tourte durch Deutschland und die Schweiz. Seitdem treffen sich die Musiker im Februar/März zu einer Tour durch Indien und im Juni/Juli durch Europa. Den kommenden Sommer geht die Reise durch Deutschland, Tschechien, Österreich, die Schweiz und Italien.

 

„NeckarGanga verschmelzen die Komplexität indischer Musik mit europäischem Jazzrock und setzen mit ihrem Debütalbum „Innaad“ dort an, wo Ravi Shankar einst für Furore sorgte. Musik wie auf „Innadd“ ist universell und mitreißend“ betreutesproggen.de

 

„Das Sextett entwickelt zuweilen einen beeindruckend dichten Sound, dessen Bestandteile stets ebenso differenzierbar blieben wie die Strukturen der Kompositionen an sich.“ Musikreviews.de

 

Einen Vorgeschmack auf das Konzert finden Sie unter : https://neckarganga.com/

 

Peter Hinz – Percussion

Shyam Rastogi – Sitar

Sandip Rao Kewale – Tabla

Keshava Rao Nayak – Tabla

Jonathan Sell – Kontrabass

Steffen Dix – Saxophon


Vom Apfel bis zum Traumhaus

Sonntag, 08. April 2018, 19.30 Uhr, Stadthalle, 21423 Winsen-Luhe


MICHAEL WIGGE - vielfach ausgezeichneter Reisejournalist, Bestsellerautor packt wieder der Ehrgeiz. Er will eine weitere schier unmöglich scheinende Aufgabe lösen. Dieses Mal versucht er sich im Tauschrausch hoch zu tauschen zu einem Haus auf Hawaii.

 

Sein Startkapital - Ein Apfel -

Weiterer Einsatz:
Dienstleistungen aller Art, von der menschlichen Wärmdecke bis zum Musizieren mit einem Waldhorn.

Sich und seiner Idee gibt er 200 Tage, in denen er versucht, sein Ziel zu erreichen. Auf dem Mainzer Markt startet er die Reise. Doch schon bald ist Michael Wigge in der ganzen Welt unterwegs.

 Wigge tauscht in Indien einen ganzen Monat lang. Er tauscht Tee, 80 Meter beste Seide und ein echtes Tuk Tuk mit 3 Rädern in den Bundesstaaten Goa, Kerala, in Bangalore und in Mumbai.

 

Wird es Wigge zum Haus auf Hawaii rund um die Welt alleine durch das Tauschen schaffen?

Seine Erlebnisse wurden mehrfach in der ZDFNeo Serie sechsteilig ausgestrahlt und als Buch herausgegeben.

 

“Eine spannende, ungewöhnliche und vor allem superlustige Reisereportage, die das Publikum bis zum letzten Augenblick in ihren Bann zog!” Dr. Heiko Beier, Erlangen

 

“Die Zuhörer hingen Wigge buchstäblich an den Lippen”, Die Wochenpost, Sulingen

 

www.michaelwigge.de
 


16. Lichterfest Diwali mit Musik, Tanz und Essen

30. 11.2013, Stadthalle Winsen, Luhdorfer Straße 29


Musik, Tanz und Unterhaltung anlässlich des indischen Lichterfestes „Diwali“ prägten diesen traditionellen Abend der Deutsch-Indischen Gesellschaft in Winsen am Samstag, 30. November 2013 in der Stadthalle Winsen mit Zeit für Begegnungen und Austausch.

 

Es gab ein leckeres indisches Essen und auch Informationen über humanitäre Projekte und Schulpartnerschaften der DIG anhand von Bildern und Berichten. Der indische Generalkonsul Dr. Vidhu P. Nair war Ehrengast bei der Veranstaltung und trug sich ins Goldene Buch der Stadt Wissen.

Zum kulturellen Programm gehörten Klassischer indischer Tanz Bharatha Natyam mit Anna Grover (Tanz) zur Musik von Dieter Kindler und Katja Shivani (Bharathanatyam Tänzerin), „Sternenstaub“ unter der Leitung von Petra Golly, Jürgen Müller, Entertainer, Komiker und Ballett und Bollywood von Leonie Eichhorn.

Die Zeitung der Winsener Anzeiger schrieb über die Veranstaltung:

„Vorsitzender Martin Cherian und sein Vorstand hatten wieder ein wunderschönes Programm mit Musik, klassisch-indischem Tanz, Ballett und Bollywood sowie Kabarett zusammengestellt…...

 

Mit dem Anbetungstanz Bharathanatyam eröffnete die Tänzerin Katja Shivani das traditionelle Lichterfest Diwali der DIG vor vielen Gästen in der Stadthalle und entführte die Zuschauer in eine Welt voller Bilder und Musik.

 

Bühne frei hieß es beim Lichterfest dann für Tänzerin Anna Grover, die zu deutschen und plattdeutschen Liedern des Sängers Dieter Kindler klassische indische Tänze vorführte. Das war nicht nur eine neue Kulturform, sondern auch ein besonders schöner Ausdruck deutsch-indischer Freundschaft.

 

Das man das Weihnachtslied „Rudolph the Red-Nosed Reindeer“ auch mit einem indischen Tanz verbinden kann, zeigte der Kinder- und Jugendchor Sternenstaub unter der Leitung von Petra Golly.

 

Leonie Eichhhorn begeisterte auf der Bühne mit einem modernen Ballettstück und einem tänzerisch-anmutigen Bollywoodtanz.

 

Alles in allem war das Lichterfest einmal mehr eine herzliche Veranstaltung mit Verbundenheit zwischen den Kulturen, bei der es auch viel Zeit für Begegnungen, Austausch und persönliches gab“.
(Bilder und Bericht: Gabriele Hülskämper, Winsener Anzeiger)


Klassischer indischer Tanz Bharathanatyam

mit P. T. Narendran, Anna Grover und Katja Shivani

22. 07.2011


Wir erwarteten P.T. Narendran aus Chennai, Indien .

 

Er ist ein herausragender Tänzer, der in seinem Tanz die Schönheit und Eleganz der Bühnenkunst, wie sie im altindischen Werk ”Natya Shastra” beschrieben wird,auf ganz einmalige Weise im Stil des südindischen Bharathanatyam zum Leben erweckt.

 

P.T. Narendran wurde in Chennai an der renommierten Fine Arts Akademy Kalakshetra im Bharathanatyam und Kathakali ausgebildet, wodurch sich die subtile Ausdrucksweise des nritya (erzählender Tanz) noch verstärkt.

 

Begleitet wurde er bei seinem Abendprogrammvon Kalamitra, drei ebenfalls traditionell klassisch ausgebildeten indischen Tänzerinnen aus Hamburg, mit denen Narendran bereits seit einigen Jahren regelmäßig zusammen arbeitet.

 

Da der Bharathanatyam im Allgemeinen als Solotanzform präsentiert wird, versprach dieses Gruppen-Konzert einen besonderen Genuss.


Divali Winsen BollyDance Show

2010



mit P. T. Narendran, Anna Grover und Katja Shivani

Donnerstag, 11. Sept. 2008, 19.30 Uhr, im Luhe Gymnasium, Knüttelkamp 22 Winsen


zu einem Vortrag von Bischof Chacko der Diözese Jhabua in Indien am Donnerstag, 11. Sept. 2008, 19.30 Uhr, im Luhe Gymnasium, Knüttelkamp 22 Winsen, anhand von anschaulichen Bildern und Kurzfilmen lade ich Sie herzlich ein.

 

Bischof Chacko wird von der Arbeit der Kirche in seiner Diözese Jhabua sprechen. Jhabua ist gleichzeitig auch ein Regierungsbezirk im Bundesstaat Madhya Pradesh, einer der unterentwickeltesten Distrikte in ganz Indien. 86% der Bevölkerung sind Ureinwohner. Nur 23% der Bevölkerung können lesen und schreiben; unter den Frauen ist die Alphabetisierungsrate nur 13% - ein Grund für die extreme Rückständigkeit, Armut und hohes Bevölkerungswachstum. Die Verkündigung des Evangeliums, die Hauptaufgabe der Kirche, ist stark verbunden mit Elementarbildung und Basisgesundheitsversorgung. Krankheiten wie Tuberkulose, Lepra und Malaria sowie Auswirkungen des Aberglaubens sind weit verbreitet.

 

Bei der Betrachtung mancher Bilder der Behausungen der Menschen und Tiere sowie des Lebensumfeldes könnte man sich um Jahrhunderte bis ins Mittelalter, gar Jahrtausende bis in die Steinzeit, zurückversetzt fühlen. Angesichts der großen technologischen und wirtschaftlichen Errungenschaften Indiens, ist es leicht zu vergessen, in welchem extremen Elend viele Inder leben, was auch manche reiche Inder und deren Partner im In- und Ausland nicht wahrhaben wollen. Mit diesem Vortrag wollen wir einen Beitrag zur objektiven Betrachtung der Realität leisten und die Bemühungen der Kirche unterstützen. Die Diözese Jhabua leistet wertvolle Arbeit, damit die Menschen im 21. Jahrhundert auf eine halbwegs menschenwürdige Zukunft hoffen können. Wo es sonst kaum nennenswerte Bildungseinrichtungen und Krankenversorgung gäbe, betreibt die Diözese 20 Grundschulen, zwei Krankenhäuser und 12 Kliniken, außerdem zwei Leprazentren und eine Schule für Taubstumme.

Weitere Infos unter www.jhabuadiocese.org

Der Vortrag wird ca. 1 Stunde dauern. Danach haben Sie die Möglichkeit, Bischof Chacko Fragen zu stellen und mit ihm in Diskussion zu treten. Er spricht etwas Deutsch. Bei schwierigen Erläuterungen wird er eventuell auf Englisch ausweichen, was übersetzt werden kann.

 

Ich würde mich sehr freuen, zahlreiche Zuhörer begrüßen zu können. Es wird kein Eintritt erhoben. Wir bitten jedoch um eine Spende für die Bildungsarbeit der Diözese Jhabua.


10-jähriges Jubilaum der Deutsch-Indischen Gesellschaft e.V. Winsen (Luhe)

2007



Türkische Folkloregruppe „D’EFE“aus Hamburg

2005



Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn

...sprach im Januar 2002 über den „Dialog der Kulturen“


Preetam Banerjee und Shiv Shankar Ray

...gaben im Mai 2002 ein Sitar/Tabla Konzert


Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker

... hielt im Juni 2002 seinen Vortrag:
„Ökologische Neuausrichtung des Fortschritts – auch in den Entwicklungsländern“



Ranajit Sengupta gab ein Sarod-Konzert bei uns.

im Oktober 1999


Hermann Isenberg hielt mehrere Dia-Vorträge

mit faszinierenden Bildern aus verschiedenen Ländern


Dr. Franz Alt hielt den Vortrag:

Das ökologische Wirtschaftswunder – Arbeit und Wohlstand für alle“ im Marstall in Winsen.
im September 1999


Prof. Dr. Braungart referierte

über „Cradle to Cradle – einfach intelligent produzieren, die nächste industrielle Revolution“.
im April 1999


Martin Cherian referierte über „Vasco da Gama"

die Entdeckung des Seeweges nach Indien und ihre Folgen
im Mai 1998